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Fortbildung:29.4.2026 | Armutsensibles Handeln

Zwischen Ausschluss und Teilhabe - Armutsensibel handeln

Für manche Kider ist ein eigenes Zimmer selbstverständlich, andere teilen sich mit Geschwistern nicht nur den Raum, sondern oft auch die Sorge um knappe Mittel. Während einige vom Ferienabenteuer erzählen, überlegen andere, wie sie unauffällig überspielen, dass es keine Reise gab. In Deutschland lebt jedes siebte Kind in Armut - mit gravierenden Folgen. Denn Armut bedeutet weit mehr als fehlendes Geld. Sie schränkt Entwicklungschancen ein, behindert gesellschaftliche Teilhabe und kann die gesundheitliche, soziale und berufliche Zukunft junger Menschen über viele Jahre prägen. Zugleich bleiben betroffene Kinder und Jugendliche häufig unsichtbar. Scham- und Stigmatisierungserfahrungen sorgen dafür, dass ihre Bedürfnisse im Alltag oft zu wenig wahrgenommen werden.

Der Workshop beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Kinder- und Jugendarmut und beleuchtet wie Fachkräfte diese Herausforderungen angehen und zugleich von Armut betroffene Kinder stärken können.

Als Mitarbeitende in pädagogischen Einrichtungen gehen wir gemeinsam u.a. diesen Fragen nach:

  • Welche Verletzungen können vorkommen - zum Beispiel durch Erzählungen, Rituale, unbedachte Fragen und Gesprächsangebote?
  • Wie können wir eine armutssensible Haltung in unserer Einrichtung etablieren?
  • Wie können wir in der konkret armutssensibel handeln? Welche Erfahrungen habe ich in meiner beruflichen Tätigkeit mit dem Thema Armut?

Ziel dieses Workshops ist es. Informationen zur Armutssensibilität zu vermitteln und den Begrifff "armutssensible Haltung" greifbar zu machen. Im Workshop werden zudem Impulse zur (Selbst)Reflexion und für die eigene Praxis gegeben,

 

Termin

29.4.2026

Ankommen: 9.00 Uhr

Start: 9.30 bis 16.00 Uhr

Ort

Tagungs- und Gästehaus St. Georg
Rolandstraße 61
50677 Köln

Zielgruppe

Pädagogisch Tätige

Bereiche (Offene) Ganztagsbildung an Grund- und weiterführenden Schulen, Offene Kinder- und Jugendarbeit, Schulsozialarbeit, Jugendverbandsarbeit

Kosten

Es fallen keine Teilnahmegebühren an.

Die Fortbildung wird aus den Mitteln des Erzbistums Köln gefördert.

Anmeldeschluss

11.2.2026

Leitung & Referentinnen

Leitung:
Selina Säger, Bereich Jugend-, Schul- & Hochschulpastoral)

Referentinnen:
Corinna Spanke und Christine Schoelen,
Fachreferentinnen der LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut im LVR-Landesjugendamt

5+ Plätze frei

Verbindliche Kursanmeldung

Angaben zur Person

Angaben zur Verpflegung & Unterstützungsbedarf

Teilnahmebedingung & Datenschutz

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