Ein Workshoptag mit Mo:Lab e.V.:18.2.2027 | Dialogorientierte Antidiskriminierungsarbeit in Zeiten gesellschaftlicher Spaltung
Gleichzeitig spüren wir möglicherweise einen starken inneren (emotionalen) Widerstand gegen diejenigen, die sich antidemokratisch äußern. Eine reine Darstellung unserer demokratisch basierten Haltung mag uns leichtfallen, wo hingegen ein echter Dialog mit Andersdenkenden zunehmend schwerfällt - mitunter aus Angst vor verbalen Angriffen oder (politischer) Anfeindung. Bezogen auf andersdenkende junge Menschen, mag durch fehlenden Dialog gar das Risiko bestehen, diejenigen, die wir eigentlich darin unterstützen möchten, ihren Platz in unserer Gesellschaft zu finden, zu verlieren. Hier suchen wir nach wirksamen Strategien und Verhaltensmöglichkeiten im Umgang mit demokratiefeindlichen Tendenzen.
Genau an diesem Punkt setzt mo:lab e.V. in ihren Workshops Dialogbotschafter:innen zur dialogbasierten Antidiskriminierungsarbeit an.
Mo:Lab e.V. mit ihren Gründern Mo Asumang (Filmemacherin und Moderatorin) und Kollege Frank Labitzke (Verhaltenstrainer und Coach) ist überzeugt, dass wir gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spaltung eine besondere Dialogfähigkeit brauchen – versöhnlich und antidiskriminierend. Wann ist diese Art von Dialogfähigkeit sinnvoll und wie gelingt sie uns? Mit praktischen Übungen, Filmausschnitten aus „Die Arier“ mit Reflexion und eigener Körperwahrnehmung üben wir:
- souverän mit diskriminierenden und demokratiefeindlichen Aussagen umzugehen
- ruhig und klar zu bleiben
- Grenzen zu setzen, ohne zu eskalieren
- neugierig und dialogfähig zu bleiben.
Die Teilnahme am Workshop erwirkt eine Teilnahmebescheinigung als Dialogbotschafter:in von Mo:Lab e.V. . Auf dieser Grundlage könnt ihr auch andere Projekte wie die MotzBude oder Mampf&Motz zukünftig bei Euch vor Ort mit Mo:Lab e.V. gestalten.
Für weiterführende Information zum Workshop und Mo:Lab e.V. könnt ihr hier reinschauen.